WM 2022: Das Verletzungspech verfolgt Brasilien – Sport

Neymar? Anscheinend geht es etwas besser. Brasiliens Nummer 10 erlitt bei ihrem WM-Auftaktsieg gegen Serbien eine schwere Knöchelverletzung und ist seitdem in die Physiotherapie gegangen, in der Hoffnung, später bei der Weltmeisterschaft wieder spielen zu können, was keineswegs garantiert ist. Neymar war am Freitagabend im Stadion, nachdem der Stürmer von Paris Saint-Germain das Rückspiel Brasiliens gegen die Schweiz im Fernsehen verfolgt hatte; Danilo und Alex Sandro (beide Juventus Turin) wurden in der VIP-Loge im Lucille-Stadion verletzt. Er jubelte immer freundlich, wie es auf vier riesigen Anzeigetafeln angezeigt wurde.

Was sah er in anderen Momenten? Ein Spiel, das nach künstlichen Süßstoffen schmeckt. In der 90. Minute köpfte Kameruns Stürmer Vincent Aboukar einen Konter zum 1:0 für die „Invincible Lions“. Das Ergebnis änderte nichts daran, dass Brasilien als Gruppensieger ins Achtelfinale einzog – dort trifft es am Montag auf Südkorea. Als die Schweiz im Parallelspiel gegen die Basilianer ein Gegentor kassierte, blieb die Niederlage ein Fleck, der es den Brasilianern unmöglich machte, mit ihrem WM-Team von 2002 in einer Hinsicht mitzuhalten: Sie blieben in dieser Zeit ungeschlagen.

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Für die Startelf werden zwei Flügelstürmer empfohlen

Für Brasiliens Trainer Tite war das Spiel wie ein Laborexperiment unter natürlichen Bedingungen – und eine Chance, den Spielern der zweiten Reihe ein Gefühl der Zugehörigkeit zu vermitteln. Der Spieler nahm im Vergleich zum zweiten Spiel neun Änderungen vor. Unter anderem durfte Dani Alves spielen, wobei der Rechtsverteidiger die Selecao bei seinem 125. Einsatz als Kapitän anführte. Alves ist der älteste Spieler, der Brasilien bei der Weltmeisterschaft vertreten hat – Spielpraxis war unerlässlich. Sein letztes Pflichtspiel bestritt er Anfang Oktober in Mexiko und hielt sich danach beim FC Barcelona fit. Er hat gegen Cameron in allen Belangen eine souveräne Leistung gezeigt. Das wäre eine Erleichterung für Tite, da Brasiliens Verletzungsprobleme als Außenverteidiger bemerkenswert waren. Am Freitag musste Alex Tellus verletzt ausgewechselt werden. Nach einem Kopfballduell stürzte er unkontrolliert zu Boden und verließ das Spielfeld aus eigener Kraft, aber mit unverkennbaren Schmerzen.

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Zwei Flügelspieler ersetzten die Startelf: Martinelli (links) und in geringerem Maße Anthony (rechts), der für Vinicius bzw. Rafinha spielte. Vor allem Martinelli (Arsenal) beeindruckte mit den lustigen Aktivitäten. Kameruns Torhüter Davies Epasi (Abha Club, Saudi-Arabien) hat viel zu seinem Aufstieg zu einer der beeindruckendsten Persönlichkeiten des Fußballs beigetragen. Martinelli hatte die erste Chance des Spiels (15. Minute) und die beste Chance der zweiten Halbzeit. Dagegen hatten die Kameruner wenig zu bieten. Wichtig war nur ein Kopfball von Mbuemo, der den brasilianischen Ersatztorhüter Ederson kurz vor dem Halbzeitpfiff auf die Probe stellte. Bis Abubakar in der Nachspielzeit ein Tor erzielte – und vom Feld geschickt wurde, weil er zum Feiern sein Trikot ausgezogen hatte. Aber das war damals egal. Weil Cameron raus ist.

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