Tödlicher Raketeneinschlag in Polen: Neue Details widersprechen Nato-Verdacht

  1. Startseite
  2. Politik

Schaffen:

Des: Tobias Utz, Nail Akkoyun

Losgelöst

Bei einem Raketenangriff in Polen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Was und wer steckt dahinter? Medienberichte und NATO-Berichte geben ausführliche Auskunft.

+++ 12:50: Polen und die Ukraine beraten nach Informationen aus Warschau derzeit über die Bildung eines internationalen Ermittlungsteams nach dem Raketenbeschuss auf polnischem Territorium. Der Leiter des Amtes für Nationale Sicherheit des polnischen Präsidenten, Jacek Siewiera, sagte dem Sender, dies sei eine von zwei Möglichkeiten für ukrainische Experten, sich an den Ermittlungen am Unfallort zu beteiligen. TVN24.

Herr Siewiera sagte, die Ukraine sei am Mittwoch in einem Brief darüber informiert worden, dass die polnische Seite die Anwesenheit von Vertretern der ukrainischen Behörden am Kollisionsort gestatten würde. Es gibt zwei legale Möglichkeiten, sich aktiv an einer Untersuchung zu beteiligen. Die Ukraine kann ein internationales Rechtshilfeersuchen stellen oder der Generalstaatsanwalt von Polen kann ein internationales Ermittlungsteam einsetzen. „Derzeit hat die ukrainische Seite keinen Rechtsbeistand angefordert; Verhandlungen über eine internationale Gruppe laufen – vielleicht sind sie bereits unterzeichnet”, sagte Siewiera.

Auch Lesen :  „Ende der Solo-Selbstständigkeit“: Verbände fürchten Auslöschung ganzer Berufe

Raketeneinschlag in Polen: Neue Details bekannt

Raketeneinschlag in Polen
Nach einem Raketeneinschlag nahe der Grenze zur Ukraine fahren Polizeiautos zum Einsatzort. © Evgeniy Maloletka / AP / dpa

Update von Freitag, 18. November, 8.30 Uhr: Nachdem die Nato neue Details ihrer Untersuchung zum Raketeneinschlag in der südostpolnischen Stadt Przewodow veröffentlicht hat (siehe Erstmeldung), sorgt nun ein Medienbericht aus Polen für Aufsehen. Laut der Zeitung Zeitung Wyborcza Es sollte einen klaren Hinweis geben, dass die Kugel aus dem Arsenal der ukrainischen Armee stammte.

Der Bericht widerspricht teilweise auch Angaben der Nato: Laut einem Bericht des Blattes hat das Militärbündnis Geschäftseingeweihter erklärte, dass ein technischer Fehler die Selbstzerstörung der S-300-Rakete verhindert habe. Deshalb schlug die Rakete unkontrolliert in polnischem Gelände ein. das Zeitung Wyborcza Es wurde jedoch berichtet, dass die Rakete mitten in der Luft explodierte, nachdem sie ihr Ziel verfehlt hatte. Trümmer fielen dann kurz hinter der polnisch-ukrainischen Grenze im Dorf Przewodow.

Bericht von Zeitung Wyborcza Polnische Behörden sollen davon relativ früh gewusst und die Informationen geheim gehalten haben. Grund dafür ist, dass es bis Dienstagabend noch keine Überprüfung durch die US-Regierung gibt. Dies wurde unter anderem dadurch verstärkt, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Polen mitteilte, dass es sich eindeutig um eine russische Rakete handele. Dem Bericht zufolge soll Selenskyj geplant haben, die Situation der Ungewissheit für seine strategischen Ziele zu nutzen. Dafür gibt es jedoch keine Beweise. Dass Zelenskyjs Äußerungen auch in Polen für Instabilität sorgten, zeigt dies ebenfalls, wie der berichtet Zeitung Wyborcza behalten. Er wollte deshalb am Dienstagabend mitteilen, dass es sich um eine ukrainische Rakete handele, die aber von Sicherheitsdiensten gebremst wurde.

Auch Lesen :  Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage | Freie Presse

Verhandlungen und Bündnisse: Das bedeuten die Artikel 4 und 5 des NATO-Vertrags

Darüber hinaus sagen Sicherheitsbehörden, dass die Untersuchung des tödlichen Raketeneinschlags in Polen noch andauert. Neue Details werden in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Raketeneinschlag in Polen: Nato hat neue Zweifel

Erstmeldung von Donnerstag, 17. November, 16:00 Uhr: Warschau – Noch immer ist unklar, was und wer wirklich hinter dem Raketeneinschlag in Polen steckt. Die Ermittlungen dauern noch an. Allerdings werden immer mehr Details bekannt. Nach Angaben des polnischen Justizministers Zbigniew Ziobro wurden am Krater Granatsplitter gefunden, die auf das Luftabwehrsystem “S-300” hindeuten. Sowohl das russische als auch das ukrainische Militär verwenden es.

Auch Lesen :  Islamismus: Stellvertretender Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg kommt Abschiebung zuvor
Raketeneinschlag in Polen
Polnische Polizisten posieren im Dorf Przewodow für ein Foto. © Wojtek Radwanski / Damien Simonat / AFP

Einem Bericht zufolge geht die Nato derzeit von einem „katastrophalen Unfall“ aus. Wie eine Zeitschrift Geschäftseingeweihter Melden Sie, dass ein technischer Fehler die mögliche Ursache ist. Anstatt die Flugabwehrrakete mit einer Fernsteuerung zu zerstören, flog die Rakete weiter – und traf polnisches Territorium.

Raketeneinschlag in Polen: War Selbstzerstörung falsch?

Laut Oberstleutnant Tanel Lelov, Inspekteur der estnischen Luftverteidigungskräfte, einem NATO-Mitglied, ist die Zerstörung der Rakete durchaus möglich: „Wenn die Rakete abgefeuert wird, verfehlt oder trifft sie das Ziel in einem bestimmten Zeitraum nicht Mit der Zeit wird es sich in der Luft selbst zerstören. “, sagte er dem estnischen Fernsehen ERROR.

Bisher gab es zu diesen Details keine Stellungnahme aus der Ukraine. Erst kürzlich revidierte Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Einschätzung, dass Russland eindeutig hinter dem Raketenangriff auf Polen stecke. Er verwies auf Berichte des ukrainischen Militärs vom Mittwoch. Im Gegensatz dazu sagte der Kreml, Russland habe in der Angelegenheit “nichts zu tun”. „Ich weiß nicht, was passiert ist. Wir wissen es nicht genau. Die ganze Welt weiß es nicht“, sagte der ukrainische Staatschef am Donnerstag. Ukrainische Experten untersuchen den Krater jedoch derzeit. Sie sind Teil einer internationalen Untersuchung, die darauf abzielt, den Vorfall weiter aufzuklären.

Die russische Regierung hat ihrerseits mit Vorwürfen gegen den Westen reagiert. „Wir verstehen, dass unsere Feinde Vorwände vorbringen, um den Druck zu erhöhen und den Weg der Eskalation zu gehen“, sagte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow gegenüber staatlichen Nachrichtenagenturen. Becher. Nun werde “dumm und hartnäckig” versucht, Russland die Schuld zuzuschieben.

Polen: Zwei Menschen starben bei einem Raketeneinschlag

Bei einem Raketenangriff in der Stadt Przewodow im Südosten Polens nahe der ukrainischen Grenze sind am Dienstag zwei Menschen getötet worden. (do/nak mit dpa/AFP)

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button