Experten: Eklatante Mängel beim Schutz gefährdeter Gruppen | Freie Presse

Gerade in der Altenpflege ist die Corona-Prävention in Deutschland laut Patientenfürsprechern noch unzureichend. Es gibt keine merkliche Verbesserung im Vergleich zu früheren Wintern.

Berlin.

Auch vor dem dritten Winter seit Beginn der Corona-Pandemie sehen Patientenschützer noch immer eklatante Mängel beim Schutz wirklicher Risikogruppen.

„Das Thema brennt uns unter den Nägeln. Die Situation von Menschen, die sich in der stationären und ambulanten Altenpflege nicht selbst schützen können, ist nach wie vor verheerend“, sagte Eugen Brysch, Vorstandsmitglied der Deutschen Stiftung Patientenschutz, der Deutschen Presse-Agentur. Bund und Länder gehen in dieser Frage nicht aktiv genug vor. „Insofern sehe ich keine nennenswerten Verbesserungen im Vergleich zu den vergangenen Wintern“, sagte Brysch.

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Um der Welle immer einen Schritt voraus zu sein, hält die Patientenanwaltschaft Altenpflege ein bundesweites Testsystem mit täglichen Schnelltests und einem zweimal wöchentlichen PCR-Test für angemessen, um eine Ansteckung von Personal und Besuchern mit Viren zu verhindern. Darüber hinaus werden im Zusammenhang mit häuslichen Ausbrüchen externe Behandlungsteams benötigt, um nicht infizierte Personen zu unterstützen und alternative Unterkünfte bereitzustellen. „Wir müssen nicht alles tun, um die Pandemie zu bekämpfen, wir müssen das Richtige tun“, betont Brysch. „Rund drei Millionen Menschen gehören zu der Gruppe, deren Schutz besonders wichtig ist.“ (dpa)

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