Arbeitsplätze in PCK-Raffinerie Schwedt für 2023 gesichert | Freie Presse

„Dementsprechend sind 2023 betriebsbedingte Kündigungen möglich. Jeder ist dafür verantwortlich, dass niemand gekündigt wird. Das haben wir versprochen.“

Mitte September hat die Bundesregierung die Mehrheitseigentümer der PCK, zwei Tochterunternehmen des russischen Staatskonzerns Rosneft, in Zwangsverwaltung gestellt und damit unter die Aufsicht der Bundesnetzagentur gestellt. Damals hatte die Regierung den Arbeitern einer Ölraffinerie im Nordosten Brandenburgs bereits eine zweijährige Jobgarantie gegeben. Mit den Beschlüssen für 2023 sei dies nun geschehen, so Kellner.

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Bisher wurde die PKK über die Druschba-Pipeline mit russischem Öl versorgt. Allerdings will die Bundesregierung den Kauf wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine ab dem 1. Januar stoppen. Es sucht nach alternativen Versorgungswegen für die Raffinerie. Ein Teil der benötigten Mengen soll künftig per Tankschiff nach Rostock und von dort per Pipeline nach Schwedt geliefert werden. Für die volle Nutzung wird jedoch mehr Öl benötigt. Daher verhandelt die Bundesregierung mit Polen über die Möglichkeit von Lieferungen über den Danziger Hafen. Auch der Import von Öl aus Kasachstan durch die Druschba-Pipeline wird diskutiert.

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Der Bundestag hat am Freitag den Bundeshaushalt beschlossen und damit den Weg für versprochene Hilfen für den Umbau ostdeutscher Wirtschaftsstandorte wie Schwedt geebnet. Über 15 Jahre sollen 375 Millionen Euro vom Bund und dem Land Brandenburg in die Uckermark fließen. Sogar ein Gesamtpaket von 825 Millionen Euro ist geplant, um die Region zukunftsfähig zu machen. (dpa)

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